By Chrigel Furrer on Monday, 26 August 2024
Category: Generelle News

Glider Cup 2024

Glider Cup Tag 5, 20.7.24

Bericht von Ernst Willi und Harry Cooper

Pontresina-Münster


Radius oder Durchmesser?

Diesmal liessen wir nichts anbrennen und setzten eine geballte Ladung Intelligenz ein, um die heutige Aufgabe sauber im Rechner zu deklarieren. Armin Müller, Roland Hürlimann wurden als Experten beigezogen. Daran sollten wir heute also nicht scheitern. Beim letzten GliderCup sind wir als Team Cooper-Willi nämlich schon an der Vorbereitung durch die Maschen gefallen - wir waren beide mit der neuen WeGlide-Auswertung nicht vertraut und ich habe den Abflugkreis letztlich mit einem falschen Radius eingegeben - allerdings hatte ich schon in der Schule Mühe, Radius und Durchmesser zu unterscheiden. Hätte ich doch bloss was Anständiges gelernt! Da hatte ich also etwas gutzumachen, denn wir waren damals zügig unterwegs und hätten mit unserer Drei-Aufwind-Taktik gute Punkte abgeholt.

Leicht. Praktisch. Gut.

Die erste Hürde war, mit dem leichtesten Duo Discus der Flotte um halb Zwei als letzte der Startreihe aus der feucht-warmen Luft über dem Glarnerland hinauszukommen. Via "Ziger-Highway" 1) schlichen wir direkt nach dem diesmal gelungenen Abflug durch das Sernftal, nahmen ein paar Meter Höhe über dem Gulderstock mit, sausten ansonsten aber scharf über die Grate direkt an den Flimserstein. Hier war die Wolkenbasis nicht wesentlich höher als über dem Zigerland und mit dem Sprung auf der Kurslinie in die Lenzerheide brachen wir schon früh die Brücken hinter uns ab. Jetzt war Bad Ragaz der Notfallplan unserer Wahl. Die Aufwinde schienen zwar nicht hoch zu gehen, fühlten sich aber zuverlässig an. Ich war das erste Mal froh um den leichten Segler, der sich auf kleiner Fläche fein in den Aufwind drehen lässt und dann einfach herrlich steigt.

Etwas mehr Strukturen bitte!

Ab dem Stätzerhorn flogen wir in etwas strukturierteren Verhältnisse nach Südosten. Interessant war dabei, dass der Nordwind, der bei solche flacher Druckverteilung gemäss Experten gar nicht existiert, für ansehnliche Abwinde sorgte. Da die Wolken nur wenig höher als die Gipfel zwischen Tiefencastel und Julier standen, blieb nichts anderes übrig, als in den Leeaufwinden die ganze Strecke mit etwas Abstand zu den üblichen Auslösepunkten dahinzugleiten. Immerhin zeigte der kleine Zeiger des Höhenmessers gelegentlich auf eine "3". Erst an der Julier-Passhöhe erwischten wir endlich einen starken Aufwind bis auf 3'400 m ü.M. Das musste für heute genügen, um Pontresina zu holen. Die ersten mitgehörten Funkmeldungen stammten aus dem Vorderrheintal, wir schienen also nicht nur als letztes Team gestartet zu sein, sondern auch die Letzten im Umzug zu sein.

Feuchte Luft des Vortages im Engadin.

Normalerweise ist diese Operationshöhe etwas tief für einen Flug ins Engadin. Aber da wäre noch neben dem Fluplatz Samedan ja der Maloja-Wind und ausserdem hatte ich bei früheren Gelegenheiten im schweren Arcus M das Oberengadin schon nach allen denkbaren Aufwindquellen abgeklappert. Mitten über dem Silvaplanersee stiegen wir zusammen mit zwei Seglern aus dem BFK in Samedan ein paar Meter höher, um nachher blitzig die erste Wende zu holen - und gleich wieder zurück zu gleiten. Denn weder die Crasta Mora noch der Piz Nair waren aufwindig, letzterer vertrieb uns mit seinen hoch über dem Tal hängenden Seilbahn-Tragseilen aus dem dortigen Aufwind. Mir wurde es hier zu gefährlich. Die dünnen Aufwinde schienen alle durch den Nordost-Wind-Häcksler zu steigen. Uns wurde schnell klar, dass das ganze Engadin noch in der feuchten Luft des Vortages steckte. Da war wenig zu holen. Also nichts wie weg hier.

Aufwind weg.

Weg war auch unser letzter Aufwind am Julier. Oder wir waren nun zu tief, ihn ohne Risiken zu erwischen. Auch hier war's uns sofort zu ungemütlich und wir visierten als Alternative die Krete zwischen dem Marmorera-Stausee und dem Julierpass an. Ein kleiner Bergsee schien vom Wind durchgefegt zu werden, seine Oberfläche wurde von Schaumkronen verziert. Nicht, dass ich das gerne so aus der Nähe gesehen hätte, aber wenigstens waren wir jetzt aus dem Engadin heraus. Kaum auf der Granitkrete angekommen, wurde unser Mut belohnt. Die scharfen Zacken trugen wie im Lehrbuch. So kletterten wir in engen Achten (Duo sei Dank) mit sattem Steigen auch in den Wendekurven dem Grat entlang hinauf in kurzer Zeit bis über den Gipfel. Das Talwind-System war der Urheber dieser starken Aufwinde. Nun nahmen wir alles für die weiten Tal-Querungen Richtung Oberalp-Pass mit.

Nicht auf die Südseite.

Eine andere Alternative wäre der Flug zum Maloyapass, hinunter nach Chiavenna und das Tessin hinauf an den Gotthard gewesen. Warum wir davon absahen? Da waren alle Aufwinde im offensichtlich gut organisierten Nordostwind. Stattdessen rutschten wir nun via Bärenhorn, wo uns der Leeaufwind fast den Flieger drehte und Piz Terri geduldig von Nordostkrete zu Nordostkrete und rückten dem Oberalp immer näher, wenn auch deutlich tiefer als ich mir das gewohnt war. Es hätte keinen Fehler ertragen und wir hätten viel Zeit verloren, um uns wieder auszugraben, wenn man einmal zu tief ankäme. So aber kletterten wir, ohne unser Reiseflug-Höhenpand im obersten Drittel der Kreten zu verlassen über der Greina-Hochebend, dem Gemsstock und das Winterhorn bei Realp Richtung Nufenenpass.

Drehrichtung der Geier annehmen.

Am Vorder Berg (da, wo sie den zwecks höherer Subventionen überlang gebauten Furka-Basistunnel gegraben haben) kreisten ein Gleitschirm und ein Bartgeier. Natürlich in entgegengesetzter Richtung und über einer für vernünftige Thermikbildung zu steilen Felswand. Vernünftigerweise schliesst man sich der Drehrichtung der Geier an, damit man im sowieso unruhigen Aufwind wenigstens sauber und mit weniger Risiko steigen kann. Noch vernünftiger ist es aber, einen besseren Aufwind zu finden, wenn weder Vogel noch Gleitschirm gescheit steigen und einfach "Runden drehen". Das gelang uns am "Blashorn". Dort stand ein feiner Aufwind, der uns auf sagenhafte 3'500 m ü.M. trug. Das war dann der Bergpreis dieses Tages, höher sollten wir vorher noch nachher nochmals kommen.

Falscher Flugplatz.

Man fällt ja bekanntlich immer über die eigenen Füsse. Diesmal war's der längst ausser Betrieb genommene Flugplatz Ulrichen, der nur noch in meiner Erinnerung existierte. Harry bemerkte irgendwann trocken, dass da viele Kreuze auf der Piste seien. Spätestens jetzt war auch mir klar, dass ich die falsche Wende anflog. Flugs korrigierte ich meine Flugrichtung zurück zu den tragenden Linien auf die Walliser Südseite. Die zweite Wende über dem real existierenden Flugplatz Münster holten wir dann nach diesem geistigen Weckruf immerhin fehlerfrei.


Rechnen sollte man können.

Nun begann die Stunde der Mathematiker. Denn mit 3'500 m ü.M. über dem Oberwallis ist man alles andere als zuhause. Wir wägten die verfügbaren Heimwege a) via Klausen, 1'920 m oder b) via Kistenpass, 2'400 m oder c) via Panixerpass, 2'200 m gegeneinander ab und legten die Wetteroptik und unsere heutigen Erfahrungen mit dem Nordostwind zugrunde. Die sicheren Landeplätze spielten natürlich auch eine Rolle. Etwa jene in Altdorf, am Lauerzersee, in Buochs oder im Vorderrheintal. Mindestens hier waren meine Präferenzen klar. Im Reusstal schien die Sonne gerade prall auf die Granitflanken der Ostseite, der Tal- und Nordwind strömte ebenfalls günstig(er) als an die sonnigen Flächen im Vorderrheintal, die alle im Lee lagen. Der Überflug des Klausens müsste mit einer sauberen Gleitleistung auch hinzubekommen sein - und danach wären alles "in trockenen Tüchern". Plan B wäre Buochs, Plan C Lauerz, Plan D Altdorf.

Wir rechneten immer wieder Distanzen, Gleitleistungen und Höhen durch, um nicht im hintersten Schächental verdutzt festzustellen, dass wir nicht über den Klausen kämen. Aber der Bristenstock und die Windgällen hatten das Buch mit unseren Plänen auch gelesen und stellten uns wunderbar tragende Linien auf den Flugweg. Wir konnten so den Klausenpass viiieeell zu hoch queren und danach einfach zum Ausgangspunkt flitzen - den wir diesmal zuverlässig trafen.

Mit einem Schnitt von knapp 80 km/h waren wir dann an diesem Tag zu unserer eigenen Überraschung die Schnellsten, waren wir doch stets vorsichtig darauf bedacht, unser Höhenband zu halten, auch wenn das manchmal etwas Geduld erforderte. Dass wir einen motorlosen, dafür leichten und trotzdem leistungsfähigen Flieger zugeteilt bekamen, war kein Nachteil. Ich wäre mit keinem Flugzeug an diesem Tag lieber unterwegs gewesen als mit dem für schwaches Wetter idealen Duo Discus.

Glider Cup Tag 3. Samstag 18. Mai. Der Bericht des Siegerteams.

Bericht von Reto Bissig

Pünktlich um 08:45 Uhr fanden sich 12 Teilnehmer des 3. Wertungstages in der Werkstatt ein, um dem vom Geburtstagskind Roland Hürlimann vorgetragenen Meteobriefing zu lauschen. Das Fazit war durchzogen. Es war eine früh am Nachmittag aufziehende Front mit möglicherweise gegen den späteren Nachmittag vereinzelt einsetzendem Regen zu erwarten. Die Konkurrenzleitung eröffnete den Anwesenden die Aufgabe Nr. 21, mit Startpunkt Durschlegi, Schweizer Tor, Rothornbahn, Durschlegi mit einer Aufgabenlänge von 146 km. Die Teams hatten sich schnell formiert, die Flugzeuge wurden alsbald verteilt, ausgeräumt und für die Flüge vorbereitet. Für mich als Neuling mit Anfangs März 2024 abgeschlossener Segelflugausbildung bedeutete bereits die Flugvorbereitung zusammen mit meinem Coach, Roland Hürlimann, eine gewisse Herausforderung. Insbesondere was das Kopfrechnen mit Distanzen, Gleitzahlen und Abflughöhen anbelangte… Nun gut, immerhin hatte meine Unbeholfenheit für die übrigen Anwesenden, namentlich Bruno Schmid und Peter Böni, einen gewissen Unterhaltungswert und ich habe viel gelernt dabei.
Damit war die Ausgangslage geschaffen, einen spannenden Flug anzutreten. Die Bewölkung war mittlerweile auf 4/8 angewachsen und wir starteten unser Vorhaben voller Zuversicht.

Der Schleppauftrag lautete: «Durschlegi, 2100 m.ü.M.»

Kurz nach dem Start, respektive bereits während des Schlepps war für mich wieder lernen, lernen und nochmals lernen angesagt. In regelmässigen Abständen forderte Roli mich auf, mitzuteilen, in welcher Region die Sonneneinstrahlung vorteilhaft ist und wo sich die guten Wolken befinden. Mittlerweile war die Bewölkung – gefühlt – auf mindestens 7/8 angewachsen und vor lauter Wolken sah ich weder die guten Wolken noch die vorteilhafte Sonneneinstrahlung. Zu meiner Verwunderung konnte Roli stets eine detaillierte Analyse der aktuellen Lage geben und ich war erstaunt, was man mit einem «Streckenfuchs-Blick» so alles sehen kann.
Kurz nach dem Klinken auf 2100 m.ü.M starteten wir die Aufgabe. Nach ein paar Kreisen am Mattstock konnten wir am Gulmen auf 2500 m.ü.M steigen, um anschliessend im gestreckten Galopp (ui, sagt man das so?) entlang der Churfirsten vorzufliegen. Vor uns flog das Team Bruno Schmid/Peter Böni in leicht höherer Position. Mit 2100 m.ü.M. am Gonzen angekommen, konnten wir dort auf 2500 m.ü.M. steigen, um im Anschluss daran das Rheintal in Richtung Schesaplana zu überqueren, wo wir einen Schlauch fanden, der uns auf
knapp 3000 m.ü.M brachte. Das Schweizer Tor erreichten wir auf gut 2700 m.ü.M. und es ging flott weiter in Richtung Sankt Antönien – Saaser Calanda – Davos – Piz Linard. Am Piz Linard erreichten wir mit 3100 m.ü.M.
unsere Tageshöchstöhe.

Von da aus ging es auf direktem Weg über via Bad Ragaz und der Südseite entlang der Churfirsten dem Ziel Durschlegi, welches wir nach rund 2 Stunden Flugzeit erreichten, entgegen. Mich faszinieren immer wieder die unglaublichen, unsichtbaren Naturkräfte. Dass diese
Aufwinde ein Segelflugzeug mit über 400 kg Gewicht scheinbar mühelos mit 2, 3 oder 4 Metern pro Sekunde emporheben, ist schon eindrücklich. Die Wirkung dieser Kräfte am Variometer abzulesen, insbesondere jedoch die Kräfte auch förmlich am eigenen Leib zu spüren, ist imposant und löst Glücksgefühle aus.

Für mich war es interessant zu erfahren, was ein «Streckenfuchs» so alles sieht. Auf den Hinweis von Roli: «Schau da vorne! Ein Fetzchen, da wird es steigen!» konnte ich oft nur mit den Achseln zucken, weil – ich versichere euch – es gab da vorne gefühlt hunderte von Fetzchen. Ich hätte niemals das Richtige angepeilt. Und manchmal sah ich das Fetzchen auch nicht… und plötzlich stieg es… und ich war ganz verblüfft.

Das Format des Clider Cups ermöglicht es für die neuen und unerfahrenen Piloten, vom riesigen Erfahrungsschatz der Coaches zu profitieren. Vielen Dank an Roli für den lehrreichen Tag. Und auch einen grossen Dank an alle anderen Coaches, dass ihr euer Wissen ans uns weitergebt.

Reto Bissig 

Rangliste Tag 3

Rang Name Flugzeugtyp W-PunkteR-Punkte​​Total
​1 ​ Bissig Reto ​ Duo Discus ​ 10218.53 ​10
​10
​1​ Hürlimann Roland ​ Duo Discus ​ 10218.53 ​10​10
​3​ Böni Peter ​ Duo Discus ​ 10198.92 ​8​8
​3​Schmid Bruno ​ Duo Discus ​ 10198.92 ​8​8
​5​Hürlimann Armin ​ Duo Discus ​ 10196.09 ​7​7
​5​Landert Beat ​ Duo Discus ​ 10196.09 ​7​7
​7​Glättli Martin​ Duo Discus ​ 1050.2 ​6​6
​7​von der Crone Markus ​ Duo Discus ​ 1050.2 ​6​6
​9​Cooper Harry ​ Arcus T ​ 1042.2 ​5​5
​9​Willi Ernst ​ Arcus T ​ 1042.2 ​5​5
​11​Sprich Adi ​ Ventus 3M ​ 1041.8 ​4​4
​12​Furrer Christian​ Discus 2 ​ 1023.1 ​3​3

Gesamtrangliste nach 3 Wertungen

Rang Name ​Tag 1 ​Tag 2​Tag 3Gesamt
​1 ​​von der Crone Markus ​8 ​10​6​24
​2​​Glättli Martin​7​7​6​20
​2​Hürlimann Roland​5​5​10​20
4​Bissig Reto​0​8​10​18
5​Böni Peter​3​5​8​16
​5​Schmid Bruno​4​4​8​16
​7​Hüppi Andreas​5​10​0​15
​7​Landert Beat​8​0​7​15
​9​Cooper Harry​0​6​5​11
​10​Straub Beat​10​0​0​10
​11​Wesp Gerhard​0​8​0​8
​12​Hürlimann Armin​0​0​7​7
​12​Schmid Peter​0​7​0​7
​14​Erb Heinz​0​6​0​6
​14​Segreff Marco​6​0​0​6
​14​Walser Björn​6​0​0​6
​17​Willi Ernst​0​0​5​5
​18​Bissig Vitus​0​4​0​4
​18​Sprich Adi​0​0​4​4
​20​Furrer Christian​0​0​3​3

Glider Cup Tag 2

Rang Name Flugzeugtyp ​W-PunkteR-​PunkteTotal
​1 ​Hüppi Andreas
​Arcus T ​10096.47​10​10
​1​von der Crone Markus ​Arcus T​10096.47​10​10
3​Bissig Reto​Duo XL​1036.50​8​8
​3​Wesp Gerhard​Duo XL​1036.50​8​8
​5​Glättli Martin​Arcus T1​029.90​7​7
​5​Schmid Peter​Arcus T​1029.90​7​7
​7​Cooper Harry​Duo XLT​1014.60​6​6
​7​Erb Heinz​Duo XLT​1014.60​6​6
​9​Böni Peter​Duo XL​1012.70​5​5
​9​Hürlimann Roland​Duo XL​1012.70​5​5
​11​Schmid Bruno​Duo XLT​1009.20​4​4
​11​Bissig Vitus​Duo XLT​1009.20​4​4

Glider Cup Tag 1

Rang Name Flugzeugtyp ​W-PunkteR-​PunkteTotal
​1 Jud Martin
​Arcus T ​10191.92​10​10
​1Straub Beat ​Arcus T​10191.92​10​10
2​Landert Beat​Arcus T​10177.78​8​8
2von der Crone MarkusArcus T​10177.78​8​8
4​Glättli MartinDuo XLT1064.10​7​7
4​Wesp Gerhard​Duo XLT1064.10​7​7
6​Segreff Marco​Stemme S12​1033.70​6​6
6​Walser BjörnStemme S12​1033.70​6​6
8​Hüppi Andreas​Duo XLT​1003.10​5​5
8​Hürlimann Roland​Duo XLT​1003.10​5​5
​10​Schmid Bruno​Discus 2​1001.50​4​4
​11​Böni PeterDiscus 2​1001.50​3​3

Ist der Glider Cup für mich?

 Der Glider Cup ist der Lern- und Trainingswettbewerb auf dem Flugplatz Schänis.

Teilnehmen kann man als brevetierte Pilot:in im Ein- oder Doppelsitzer.

Er wendet sich auch an Segelflieger:innen mit wenig oder keiner Erfahrung im Streckenflug. Damit du die nötige Unterstützung bekommst, begleitet dich ein Streckenfuchs oder ein Fluglehrer. Nach dem Briefing bilden sich Zweierteams, die zusammen die Aufgabe fliegen. Du muss keine Bedenken haben alleine am Boden zu bleiben: Das OK legt Wert darauf, dass alle Teilnehmer die Chance auf einen begleiteten Flug im Doppelsitzer erhalten.

Auch wenn du noch keine Ahnung hast, was einige der nachfolgenden Begriffe bedeuten, ist das kein Hinderungsgrund. Du wirst während des Glider Cups alle relevanten Dinge übers Streckenfliegen lernen. 

Was ist das Ziel des Glider Cup?

Die Teilnehmer:innen sollen unter Wettbewerbsbedingungen ihre Fähigkeiten verbessern können.

Für unerfahrene Pilot:innen bietet der GliderCup einen attraktiven, begleiteten und sicheren Einstieg in den Streckenflug. Du profitierst vom grossen Know-how erfahrener Fluglehrer und Streckenflieger. 

Was sind die Vorteile des Glider Cup?

Du erweiterst deine Grenzen und lernst neue Fluggebiete kennen. Durch die Flugstunden mit einer neuen oder alten Teamkolleg:in gewinnst du neue Freundschaften.

Die Teilnahme am Glider Cup gilt auch als Streckenflugkurs im Lägernpass, Stufe 3. Voraussetzung dafür ist der Besuch der Gebirgsflugtheorie plus das Teilnehmen an mindestens vier Glider Cup-Doppelsitzerflügen, bei denen der Fluglehrer lediglich als Berater und Safety-Pilot agiert. 

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Wenn du am Doppelsteuer mit einem Fluglehrer oder einem Streckenflieger mitfliegst, bestehen keine Mindestanforderungen.

Voraussetzungen für Glider Cup-Flüge im Einsitzer


Für die Jahreswertung zählen die vier besten Resultate. Voraussetzung für die Anrechnung der Ranglistenpunkte ist eine gültige Lizenz. 

An welchen Daten wird der Glider Cup Geflogen?

Wie läuft der Glider Cup ab?


Den Ausklang bildet ein Nachtessen im Restaurant Flugplatz bei guter Witterung auf der Terrasse. Gemeinsam werden der Flugtag und die Strategien der Teilnehmer analysiert. 

Was ist der nächste Schritt?

Melde dich jetzt mit dem Formular unten für eine generelle Teilnahme am Glider Cup 2024 an. Für jeden Flugtag erhältst du eine separate Einladung.  

Welche Aufgaben werden geflogen?

Aus den 21 Aufgaben wird eine Aufgabe ausgewählt. Geflogen werden Dreiecke mit einem Start- / Endpunkt und maximal drei Wendepunkten. Es gelten die Regeln des NSFW für g – und f – Flüge. Startflugplatz ist Schänis.

Hier findest du die Wegpunkte. Zuerst: Alle Wegpunkte: 

Hier findest du die Wegpunkte für die Aufgaben im GliderCup. Die ist notwendig für Geräte der Generation 2, z.B. ArcusT). 

 Schlussendlich die Aufgaben für den GliderCup:

Wie Wird die Leistung bewertet für die Tagesrangliste?

Du meldest deinen Flug auf WeGlide. Ist der Flug gültig wird eine Bewertung vorgenommen. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Konzepte, je nach dem ob die Aufgabe erfüllt ist oder nicht. Mehr findest du im Reglement zum Glider Cup.